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Mercedes M-Klasse - Luxuslimousine für das Gelände Stuttgart (dpa/gms) - Einst eher als Nischenfahrzeug konzipiert, hat sich die M-Klasse von Mercedes in Deutschland auf den zweiten Platz der beliebtesten Gebrauchten in der Oberklasse vorgeschoben. Rund 700 Exemplare wechseln derzeit monatlich den Besitzer, mehr als Audi A8 und Mercedes S-Klasse, so die Sachverständigen-Organisation Dekra in Stuttgart. Erfolgsgeheimnis des Softroaders dürfte die gelungene Verbindung aus komfortabler Limousine und Geländetauglichkeit sein. Die seit Herbst 1997 in den USA produzierte M-Klasse bietet den Passagieren laut Dekra viel Platz und ein 633 Liter fassendes Gepäckabteil, das sich auf stattliche 2020 Liter erweitern lässt. Als weitere Pluspunkte verbucht das Auto eine hohe Zuladung (630 bis 720 Kilogramm), bequeme Sitze, sicheres Fahrverhalten und eine komfortable Federung. Auch die Sicherheitsausstattung mit vier Airbags, Antriebs-Schlupf-Regelung und optionalem ESP kann sich sehen lassen. Als Antrieb standen anfangs ein 2,3-Liter-Vierzylinder mit 150 PS (Verbrauch nach DIN-Norm: 12,7 Liter Super) und ein 3,2-Liter-V6 mit 218 PS (DIN-Verbrauch: 13,8 Liter Super) mit Fünfgang-Automatik zur Verfügung. 1998 kam das 4,3-Liter-V8-Aggregat mit 272 PS hinzu. Ein Jahr später folgte der 270 CDI mit dem 163 PS starken und dennoch sparsamen Common-Rail-Turbodiesel mit fünf Zylindern (DIN-Verbrauch: 9,4 Liter). Im Hinblick auf technische Mängel macht die E-Klasse bei den Hauptuntersuchungen nach Angaben der Sachverständigen eine gute Figur. 80,8 Prozent aller Fahrzeuge absolvierten ihre erste Hauptuntersuchung bei der Dekra ohne Beanstandung. Die Quote der erheblichen Mängel ist mit 5,9 Prozent deutlich besser als der Schnitt. Am häufigsten beanstandet werden Bremsanlage, Radaufhängung, Kraftübertragung und Mängel an der Karosserie. Die große Nachfrage schlägt sich laut Dekra in hohen Gebraucht-Preisen nieder. Ein ML 230 Baujahr 1998 kostet demnach beim Händler etwa 17 650 Euro, ein ML 320 knapp 5000 Euro mehr. Ein ML 430 Baujahr 1999 wechselt für rund 34 400 Euro den Besitzer. dpa/serviceline vom 28.06.2002 10:39 In punkto Zuverlässigkeit verhält sich die M-Klasse besser als der Durchschnitt aller Fahrzeuge. 81,8 Prozent der Dreijährigen zeigten sich bei der Hauptuntersuchung nach Angaben der Sachverständigen ohne Mängel. Nur 3,6 Prozent wiesen erhebliche, aber 14,5 Prozent geringe Mängel auf. Die meisten Mängel betrafen Karosserie, Bremsanlage und die Reifen. Dekra (gms) 23.11.2002
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